Fischereiverein Heilbronn e.V.

gegründet 1887

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Roter amerikanischer Sumpfkrebs
(Procambarus clarkii)

Synonyme: Louisana Sumpfkrebs
Englisch: Red Swamp Crayfisch
Familie: Astacidae (Flusskrebse)
Schonzeit:  keine - nicht heimisch
Schonmaß: keins
Laichzeit: Oktober bis Juli
Lebensraum: Diese Art kommt aus dem subtropischen Mississipi-Delta in Louisana und wurde nach Spanien um 1970 eingeführt. Er kann sich bis zu 6m tief in den Boden eingraben, um Trockenperioden zu überdauern. Hat in Portugal, Spanien und Frankreich als Überträger der Krebspest riesige Schäden an einheimischen Beständen verursacht. Trotz seiner geringen Größe von max. 12cm wird er gerne in der Gastronomie verwendet und findet aufgrund seines leuchtend roten Aussehens auch viele Liebhaber in der Aquaristik. Die Art kann sich auch unter mitteleuropäischen Klimaverhältnissen ausbreiten und kann somit auch in Deutschland Populationen aufbauen. Die größte Verbreitungsgefahr besteht wohl durch Ausreißer von Gartenteichen, die ungeeignet für Krebse sind. Von dort aus wandern die Krebse über Land und suchen nach einem geeigneten Gewässer, was fatale Folgen für die darin lebenden Krebs haben kann.  Wo der Rote amerikanische Sumpfkrebs vorkommt, erlöschen heimische Bestände, da er Überträger der Krebspest (Erregerpilz:
Aphanomyces astaci) ist. Amerikanische Krebsarten sind gegenüber der Krebspest resistent. Gewässer in denen einmal amerikanische Krebse vorkommen, sind in der Regel für einen Besatz mit europäischen Arten unbrauchbar, da Erregersporen der Krebspest kaum mehr zu entfernen sind. Da er nicht heimisch ist, darf er nicht in freie Oberflächengewässer eingebracht werden. 

Merkmale

  • starke rote Körnung am ganzen Körper auf dunklem Grund
  • Unterseite der Scheren sind blutrot gefärbt

 

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