Fischereiverein Heilbronn e.V.

gegründet 1887

A n g e l n  -  E n t s p a n n e n  -  H e g e n  -  S c h ü t z e n  -  P f l e g e n

Waller
(Silurus glanis, Linné)

Synonyme: Wels
Englisch: Catfish, Sheat-Fish
Familie: Siluridae (welsartige)
Schonzeit: keine
Schonmaß: keins
Laichzeit: Mai und Juni (ab 18°C)
Lebensraum:
Der Wels bewohnt bevorzugt große, warme Seen und tiefe, langsam fließende Flüsse mit weichem Bodensubstrat. Er ist ein ausgesprochen dämmerungs- und nachtaktiver, bodenorientierter Raubfisch, der sich tagsüber in Verstecken am Grund aufhält. Sie leben mit Vorliebe im tiefen Wasser, unter Wehren, in Bodenlöchern oder versteckt im Wurzelgeflecht alter Bäume. Sie werden auch in Fischteichen gehalten. Er ernährt sich von Würmern, Schnecken, Insekten, Krebsen und Fischen sowie mit zunehmender Größe auch von Fröschen, Mäusen, Ratten und Vögeln.
Durchschnittsgrößen liegen bei 100 bis 150 cm, Längen bis 3 m oder Gewichte bis zu 150 kg sind möglich. Alter über 50 Jahre sind möglich. Laicht an flachen, pflanzenbewachsenen Uferbereichen wird eine Art "Nest" angelegt. In dieses werden die ca. 2 - 3 mm großen, klebrigen Eier (ca. 30.000/kg Körpergewicht) abgelegt. Das Gelege wird anschließend vom Männchen bewacht und gepflegt. Die Brut ernährt sich in der ersten Zeit von Bodenorganismen.
Im Winter ziehen sich die Welse in größere Tiefen zurück, wo sie die kalte Jahreszeit inaktiv überdauern.

  • lange Afterflosse

  • kleine Rückenflosse

  • kleine Augen

  • 6 Barteln - 2 längere am Ober-, 4 am Unterkiefer

  • Hechelzähne

  • schuppenlos

  • nachtaktiver Räuber

  • Altersbestimmung über Kiemendeckel und Gehörsteinchen

  • Verbindung zwischen Ohrlabyrinth und Schwimmblase

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