Fischereiverein Heilbronn e.V.

gegründet 1887

A n g e l n  -  E n t s p a n n e n  -  H e g e n  -  S c h ü t z e n  -  P f l e g e n

Spiegelkarpfen
(Cyprinus carpio carpio, Linné)

Synonyme: keine
Englisch: Carp
Familie: Cyprinidae (karpfenartige)
Schonzeit: keine
Schonmaß: 35cm
Laichzeit: Mai bis Juli (ab 18°C Wassertemperatur)
Lebensraum: Gedeihen besonders gut in warmen, stehenden oder langsam fließenden Gewässern mit sandigem oder schlammigen Untergrund. Wühlen im Boden nach Nahrung ==> Trübung des Wassers. Fressen Schnecken, Muscheln, Insektenlarven, Krebse, Würmer, Zuckmückenlarven, selten kleinere Fische, etc. Karpfen sind besonders in der Dämmerung und der Nacht aktiv. Die Urform des Karpfens ist der Wildkarpfen. Aus diesem wurde im Mittelalter von Mönchen die heutigen Zuchtformen geschaffen. Diese unterscheiden sich vom Wildkarpfen durch ihr unterschiedliches Schuppenbild und ihrer Körperform. Der Wildkarpfen ist von gedrungener, länglicher, eher drehrunder Form, während die Zuchtformen viel hochrückiger und breiter sind. Man unterscheidet Schuppenkarpfen (vollständige Beschuppung), Spiegelkarpfen (unregelmäßig angeordnete, übergroße Schuppen), Zeilkarpfen (Schuppenreihe entlang der Seitenlinie) und Leder- oder Nacktkarpfen (schuppenlos). Der Wildkarpfen laicht schon bei niedrigeren Wassertemperaturen und zeigt generell ein größere Bereitschaft zum Laichen. Er ist den Gegebenheiten der Fließgewässer häufig besser angepaßt als die aus Teichen stammende Zuchtform.

  • rüsselartiges, vorstülpbares Maul

  • 4 Barteln

  • typische Krautlaicher

  • Rundschuppen

  • Darm ist mindestens doppelt so lang wie der Körper

  • zweikammrige Schwimmblase (cyprinidentypisch)

  • Weibchen produzieren 100-300 Tausend Eier pro Kilogramm Körpergewicht

  • fällt bei Temperaturen unter 8°C in "Winterstarre"

 

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